LED-Lichtschlauch: kürzbar und wie gemacht für individuelle Lichtprojekte mit indirekter Beleuchtung

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KieselsteineDie Wirkung eines Raums hängt nicht nur von der Einrichtung, sondern auch stark von der Beleuchtung ab. Wohnlich und gemütlich wird es mit indirektem Licht. Ein LED-Lichtschlauch und ein paar Halteklammern genügen bereits, um eine einfache, indirekte Lichtlösung umzusetzen – wenig Aufwand, große Wirkung.

 

Große Auswahl

Da es LED-Lichtschläuche nicht nur in vielen unterschiedlichen Farben, sondern auch mit Farbwechsel samt Steuerung per Fernbedienung und komplett anschlussfertig mit Kabel und Stecker gibt, ist ihre Montage besonders leicht. Die effiziente LED-Technik dieser Leuchtkörper ist ein weiterer großer Pluspunkt, denn hierdurch fällt der Stromverbrach bei guter Helligkeit sehr gering aus. Hier präsentieren wir Ihnen drei Varianten, wie Sie zu Hause selbst eine indirekte Beleuchtung mit LED-Lichtschlauch bauen – aufsteigend nach Schwierigkeitsgrad/Aufwand.

LED-Lichtschlauch einfach anclipsen – mit Halteklammern

LED-Lichtschlauch: Vorteile bei LEDLager

  • geringer Stromverbrauch
  • lange LED-Lebensdauer
  • satte, kräftige Farben
  • hochflexible Meterware (kürzbar alle 1 m)
  • direkt anschlussfähig inkl. Netzstecker
  • 230 Volt, kein Trafo nötig
  • keine Brandgefahr durch Hitze
  • IP44 Spritzwasserschutz
  • für innen und außen
  • Warmweiß, Weiß, Blau, Rot, Gelb, Grün
  • einfache Montage mit Befestigungsclips
  • Fertigung auf Wunschlänge

Die einfachste Variante ist es, den LED-Lichtschlauch mithilfe von Schellen an Wand oder Decke bzw. der Schattenfuge abgehängter Decke zu fixieren. Die Halteklammern werden dazu im Untergrund verschraubt. Anschließend wird der Schlauch vorsichtig in die Halterungen der Clips gedrückt, bis er einrastet. Nun noch an die Steckdose anschließen und fertig ist die LED-Beleuchtung.

Für eine Befestigung ohne Durchhänger: LED-Lichtschlauch in Führungsschiene

Will man seine Lichtinstallation besonders sauber und gerade verlegen, bieten sich Schienen aus Alu oder Kunststoff an. Während transparente (UV-beständige) Kunststoffleisten in alle Richtungen leuchten, eignen sich Aluschienen zum Ausleuchten eines ausgewählten Bereichs, da nur eine Seite „lichtoffen“ ist. So sind Aluschienen in der Regel die erste Wahl für Möbel, Vitrinen, TV-Wände oder Deckenplatten.

Angebracht werden Kunststoff- und Aluschienen – je nach Untergrund – mit Nägeln, Kleber oder Schrauben. Der Schlauch wird einfach in die Schiene eingeclipst. Den ordentlichen Abschluss bilden Endkappen, die im Handel erhältlich sind.

Individuell: LED-Lichtschlauch hinter selbstgebauter Holzblende

Verlegt man den Lichtschlauch in einem selbstgebauten Kasten, verschwindet der LED-Lichtschlauch nicht nur dahinter. Man kann den Kasten später auch in Raumfarbe streichen oder tapezieren, sodass er optisch kaum auffällt. Dadurch, dass sich der Leuchtkörper hinter der Verkleidung befindet, strahlt das Licht warm und sanft seitlich, nach oben oder nach unten ab, was für eine besonders harmonische Atmosphäre sorgt.

Im ersten Schritt braucht es den Kasten. Er wird aus zwei 10 cm breiten und einer 5 cm breiten Holzleiste in 1 cm Stärke und gewünschter Länge in U-Form zusammengesetzt und verschraubt. Zur Stabilisierung kann eine durchgehende Holzleiste in die vordere Innenecke geklebt werden.

Anschließend werden in gleichmäßigen Abständen Halteklammern am Boden des Kastens angeschraubt. In ihre Halterungen wird im nächsten Schritt der LED-Lichtschlauch eingerastet. Der fertige Leuchtkasten wird nun an der Wand befestigt oder aufgestellt – Anschlussstecker in die Steckdose und fertig.

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